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AkkoSax – the story
AkkoSax entstand 1989, als Siggi Haider und Otto
Klingenschmid ein Jazzquartett gründen wollten.
Schon bevor die Besetzung komplett war, wurden die beiden Musiker
zu »Hauskonzerten«
eingeladen, die allen Beteiligten die ungewöhnliche Qualität
der Kombination der beiden Instrumente Akkordeon und Saxophon eindrucksvoll
zu Ohren brachte. Die Quartettpläne wurden fallen gelassen.
Felix Mitterer holte sich das Ensemble zur Verleihung des Würdigungspreises
für Literatur des BmUK 1991 nach Wien und
Rüdiger Wischenbart brachte es zur Frankfurter Buchmesse 1992.
Damals spielte AkkoSax fast ausschließlich komponierte Musik
und von Bach bis Zilcher und Bearbeitungen von Volksmusik aus ganz
Europa. |
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| Das erste Mal trafen sich
Siggi Haider und Hannes Sprenger 1993 zu einer
Probe.
Das Sich- Einspielen wurde zur gemeinsamen Improvisation, und es
war beiden sofort klar, daß in der künftigen Zusammenarbeit
das Improvisatorische im Mittelpunkt stehen würde.
Auf einem Schiff im Innsbrucker Treibhaus spielt AkkoSax erstmals
frei improvisierte Musik zu Texten von Heinz D. Heisl und Raoul
Schrott.
Im Sommer 1993 entsteht für die »Villgrater
Kulturwiese« das Projekt »Dreifadig«,
zusammen mit dem Geiger Peter Lefor.
Mit Autoren des Innsbrucker Haymon-Verlages, im Rahmen des Österreich-Schwerpunktes
der Frankfurter Buchmesse 1995, kommt das Konzept
Literatur/AkkoSax in Deutsche Städte wie Kiel, Bad Berleburg
und Ingolstadt, später nach Karlsruhe und Hannover. |
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| Im Juni 1995
schreibt und spielt AkkoSax die Musik zu »Hamlets Sommernachtstraum
- Eine Shakespeare-Verwirrung«, einer Produktion des Tiroler
Landestheaters im Innsbrucker Hofgarten, unter der Regie von Torsten
Schilling.
Im selben Jahr finden für die Gruppe Geierwally in Telfs zwei
reine AkkoSax-Konzertabende statt, einer davon zusammen mit dem
Gitarristen Roland Heinz.
1996 tritt AkkoSax im Rahmen der Reihe »Schutzlos«
des Kulturlabors Stromboli ebenfalls mit einem reinen Konzertprogramm
auf.
1997 macht AkkoSax wieder Theatermusik, im Haller
Salzlager/Kunstahlle Tirol für »The Tatzlwurm-Connection«
von Otto Grünmandl, unter der Regie von Ian Macnaughton.
Für das Hörspiel »Inferno Solitario« von Sepp
Mall gestaltet AkkoSax im Oktober 1997 die Musik
im ORF Tirol,
Regie: Martin Sailer. |
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| Im November 1997
wird im wiener Spektakel
»The Mountainsingers« von Otto Grünmandl
unter der Regie von Florian Grünmandl uraufgeführt.
Siggi Haider und Hannes Sprenger machen die Musik und treten auch
szenisch in Erscheinung.
In der Folge fahren AkkoSax und Otto Grünmandl quer durch Österreich
und Süddeutschland.
1998 nimmt AkkoSax die CD »Partitour - Hörstücke
für Akkordeon, Saxophon und Stimmen« mit Georg Payr,
Daniela Hettich, Gerhard Kofler, Sepp Mall, Robert Schindel, Friederike
Mayröcker, José F. Oliver, Heinz D. Heisl und Haimo
Wisser auf, produziert vom Verein 37 komma 8, Tontechnik: Hanno
Ströher. (Extraplatte EX 315-2). |
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| Im Dezember 1998
inszeniert Martin Sailer im ORF Tirol das Live-Hörspiel «Mein
Ungeheuer« von
Felix Mitterer, mit Julia Gschnitzer und Peter Mitterrutzner und
der Musik von AkkoSax.
Diese Produktion erreicht bei der österreichweiten Wahl des
«Hörspiels der Jahres 1998« den 3. Platz.
Für die spätere Bühnenfassung von
»Mein Ungeheuer« bei den Tiroler Volksschauspielen in
Telfs 2000 unter
der Regie von Elmar Drexel produzieren
AkkoSax eine neue Bühnenmusik.
Die Inszenierung wird eine der erfolgreichsten Produktionen der
Tiroler Volksschauspiele und geht auf Österreich- und Südtirol-Tournee.
1999 inszeniert Peter Mitterrutzner Felix Mitterers
»Stigma« in der Kommende Lengmoos am Ritten, mit Musik
von AkkoSax. |
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| Im selben Jahr wird Felix
Mitterers Übertragung ins Tirolerische von »Der Held
aus Dem Westen« von John Millington Synge in Telfs von Ruth
Drexel inszeniert, mit Live-Musik von AkkoSax.
Die Produktion wird in der Spielzeit 1999/2000
ins Repertoire des Münchner Volkstheaters aufgenommen.
2000 bearbeitet Torsten Schilling das Kinderbuch
»Der Satanarcheolügenialkohöllische Wunschpunsch«
von Michael Ende für das Theater, AkkoSax schreiben die Musik
und spielen sie Live bei 14 Aufführungen im Tiroler Landestheater.
Von 1999 bis 2003 inszeniert
Martin Sailer für den ORF Tirol die Hörspiele »Ziwui«
von Walter Schlorhaufer, »Frauenleben« von Hans Augustin,
»Aus den Papieren des Herrn Guadalcanal« von Heinz D.
Heisl und »Die Beichte« von Felix Mitterer, alle mit
der Musik von AkkoSax.
»Die Beichte« wird zum Hörspiel des
Jahres 2003 gewählt und erhält 2004 den Prix Italia.
2004 inszeniert Martin Sailer die Bühnenfassung von "Die Beichte" bei den Tiroler Volksschauspielen in Telfs mit einer erweiterten Bühnenmusik von AkkoSax.
2006 realisiert AkkoSax in nur zwei Tagen die gesamte Musik für das Österreich-Bild "Gefangene der Luft", inszeniert von Robert Barth, ORF Tirol.
Walter Groschup schreibt die "Szenische Lesung mit Musik" Valentins Karl, die 2005 im Innsbrucker Treibhaus und 2006 bei den Tiroler Volksschauspielen Telfs mit Gerhard Kasal und AkkoSax aufgeführt wird. Die Musik beinhaltet u.a. Vertonungen von Texten Karl Valentins.
im August 2007 erscheint die CD "Interluder" von
AkkoSax beim Label col legno. |
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